ENTSCHEIDUNGEN

Jeder von uns ist von Geburt an mit allen notwendigen Ressourcen ausgestattet, um all das zu erreichen, wovon wir immer geträumt haben – und noch viel mehr.

Die Schleuse kann durch eine einzige Entscheidung geöffnet werden und den Fluss zum Fließen bringen. Sie kann dir Freude oder Leid, Wohlstand oder Armut, Gemeinschaft oder Einsamkeit, ein langes Leben oder den frühen Tod bringen.

Triff noch heute eine Entscheidung etwas in deinem Leben zu verändern, was deine Lebensqualität sofort verändern oder verbessern kann. Tue etwas, das du schon seit längerem vor dir herschiebst. Erlerne eine neue Fähigkeit. Behandle Menschen mit neu gewonnenem Respekt und Mitgefühl oder rufe jemanden an, mit dem du seit Jahren nicht mehr gesprochen hast. Du musst dir lediglich im Klaren sein, dass alle Entscheidungen Konsequenzen haben. Selbst wenn du überhaupt keine Entscheidung triffst, ist das eine Entscheidung auf ihre eigene Weise.

Was macht es so schwer, eine Entscheidung zu treffen?

Eigentlich nichts. Schließlich treffen wir mehr als 20.000 Entscheidungen täglich. Die meisten davon allerdings ohne groß darüber nachzudenken. Wenn der Wecker klingelt, entscheidest du; aufstehen, oder liegen bleiben. Du entscheidest unterbewusst, ob du mit der rechten oder der linken Hand deine Zähne putzt. Ob du auf deinem Arbeitsweg die Autobahn, oder die Landstraße benutzt, ist auch nur von geringer Bedeutung.

Aber es gibt auch große, bedeutende Entscheidungen über die du dir intensiver Gedanken machen solltest.

 

Die drei wichtigsten Entscheidungen die dein Schicksal bestimmen sind  

  1. Die Entscheidung darüber, was du wirklich willst?
  2. Die Entscheidung darüber, was dir dies bedeutet?
  3. Die Entscheidung darüber, was du tust um den gewünschten Sollzustand zu erreichen?
„Entscheidungen bestimmen dein Schicksal und nicht deine Lebensumstände.“  Anthony Robbins

In seinem Buch „Das Robbins Powerprinzip“ berichtet Anthony Robbins über einige Beispiele die genau dies belegen.

So erzählt er unter anderem die Geschichte zweier Brüder, die in ärmlichen Verhältnissen und unter erschwerten Bedingungen aufwuchsen. Beide hatten von Kind an die gleichen Voraussetzungen. Allerdings besaß einer der Brüder eine festgesetzte Geisteshaltung, also ein so genanntes Fixed Mindest, wodurch er sich damit abfand, dass er in seinem Leben nichts Besseres zu erwarten hat als seine Eltern. Er wurde alkoholabhängig und obdachlos. Sein Bruder traf eine andere Entscheidung. Er wollte etwas gegen sein angeblich vorbestimmtest Schicksal tun. Seine auf Wachstum programmierte Denkweise, sein Growth Mindset, half ihm bei dieser Entscheidung. Er fing an zu lernen und sich zu bilden. Durch ein kontinuierliches „an sich arbeiten“, schaffte er es an die Spitze eines großen Konzerns.

Eine Entscheidung für etwas, bedeutet meistens auch eine Entscheidung gegen was Anderes. So wie im Beispiel der zwei Brüder. Die Entscheidung für ein erfülltes Leben mit all seinen Annehmlichkeiten und gegen ein Leben in Armut. In diesem Fall ist dies natürlich einfach und wir alle würden so entscheiden. Anders sieht es beim Smartphone aus. Apple, Samsung oder doch lieber Huawei?  Silber oder Schwarz? Neues Modell oder Vorjahresmodell? Entscheidest du dich für Apple, entscheidest du dich gegen den günstigen Preis eines Huawei. Wenn du dich für ein schwarzes Smartphone entscheidest, musst du auf das silberne verzichten.

Wir Menschen sind so programmiert, dass wir einem Verlust, oder dem was wir nicht besitzen, mehr hinterhertrauern, wie uns an dem zu erfreuen was wir besitzen. Und das führt dazu, dass wir aus Angst vor Verlusten ziemlich dämliche Entscheidungen treffen, solche, die kurzfristige Erfolge versprechen, aber langfristig unsere Zielerreichung blockieren.

„Lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“

Solche Kompromisse sind häufig Gift für unsere langfristige Planung.

Jochen Mai, der Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel hat über das Thema Entscheidungen einen sehr lesenswerten Blogbeitrag geschrieben, daher brauche ich das Rad an dieser Stelle nicht neu erfinden. Zu empfehlen ist auch sein Buch „Warum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam“.

Welche Entscheidungen hast du in der Vergangenheit getroffen oder versäumt, die dein Leben heute stark beeinflussen? Mach dir auch darüber mal Gedanken um Kraft für neue Entscheidungen zu tanken.

Lese mehr darüber in „Das Robbins Power Prinzip – Befreie die innere Kraft“ oder einfach anhören bei audible.

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