EINE ART TESTAMENT

Aus verschiedenen Gründen habe ich schon sehr lange keinen Artikel mehr geschrieben. Naja, eigentlich ist der Blog komplett eingeschlafen. Nun ist es aber mal wieder an der Zeit für einen Beitrag, der dein Leben vielleicht ein bisschen besser macht.

Das Buch „Fische die auf Bäume klettern“ von Sebastian Fitzek hat mich dazu bewegt, mal wieder ein paar meiner Gedanken auf Papier zu bringen. Zumindest in digitaler Form. Ehrlich gesagt, kopiere ich sogar die grundliegende Idee des Schriftstellers. Aber was soll’s. Es ist nichts Verwerfliches daran, etwas Gutes zum eigenen Nutzen zu kopieren. Ich unterstelle einfach mal die Annahme, dass Herr Fitzek nichts dagegen hat.

Sebastian Fitzek kannte ich bis dahin nur als Bestsellerautor extrem spannender Psychothriller, die ich fast alle gelesen habe. Auch die Verfilmung seines Romas „Abgeschnitten“ war absolut sehenswert und bis zur letzten Minute spannend. Doch nun hat mich Fitzek mit einem Sachbuch überrascht. Ist es wirklich ein Sachbuch? Lebensratgeber trifft es vielleicht eher. Ist aber auch egal in welche Kategorie wir das Buch packen, es ist eines der besten Bücher, welches ich in letzter Zeit gelesen habe.

Der Schriftsteller beschäftigt sich in diesem Buch mit ein paar grundlegenden Fragen: Was zählt im Leben? Wie findet man sein Glück? Welche Lebensziele sind richtig? Was lernt man aus Niederlagen? Wie geht man mit seinen Mitmenschen um? Und vor allem, was möchte ich meinen Kindern hinterlassen? Und zwar keine monetären Dinge, sondern was will ich ihnen mit auf den Weg geben? Welche Erfahrungen die ich gemacht habe, möchte ich mit ihnen teilen? Müssen sie wirklich die gleichen Fehler machen, die ich gemacht habe? Und ich habe eine Menge in meinem Leben falsch gemacht. Oder ist es nicht besser, ihnen aufzuzeigen wie sie Fehler umgehen und sich auf die wirklich nennenswerten Dinge, die das Leben zu bieten hat, konzentrieren können. Da ich mir schon lange vorgenommen habe mein Testament zu schreiben, aber dies bisher immer vor mir hergeschoben habe – klar, wer beschäftigt sich schon gerne mit seinem Ableben – hat das Buch einen Nerv bei mir getroffen.

Was möchte ich meinen Kindern hinterlassen, sollte ich morgen aus dem Jenseits grüßen?

Vergesst nie wo ihr herkommt und wer ihr seid

Wie bei Fitzek, wäre das erste was ich meinen Kindern sagen möchte; es ist ein Privileg, dass wir in der westlichen Welt geboren wurden bzw. hier leben dürfen. Noch präziser ausgedrückt, in Deutschland. Und dies hat nichts mit Nationalstolz oder sonst irgendetwas zu tun. Sondern einfach mal ganz nüchtern betrachtet. Wenn man sich in Deutschland nicht komplett bescheuert verhält, stehen einem hier sämtliche Türen offen. Man bekommt eine gute, ich sage bewusst nicht sehr gute, Bildung. Ein zum größten Teil „noch“ funktionierendes Sozialsystem. Selbst wenn man keine Arbeit hat, also als arbeitslos gemeldet ist, werden die Grundbedürfnisse garantiert. Ja, selbst mit Hartz 4 lässt sich (über)leben. Nahrung, ein Dach überm Kopf, Strom und warmes Wasser. Das ist in vielen Teilen dieser Erde bereits purer Luxus. Und dies, sollten wir alle zu schätzen wissen. Wir müssen keine Müllberge durchwühlen um an einer verschimmelten Brotkruste rumzuknabbern. Wir müssen uns nicht in einem Fluss voller Exkrementen waschen und nachts unter freiem Himmel schlafen. Bitte Kinder, vergesst das niemals und seid täglich dankbar für das was ihr habt. Und damit meine ich nicht nur die ganzen Spielsachen. Seid dankbar, dass ihr gesund seid! Seid dankbar für eure Familie! Seid dankbar, dass ihr ausreichend zu Essen und zu Trinken habt!

Zum Thema Gott

Ihr, meine Kinder, kennt diesbezüglich meine Einstellung. Wenn es einen Gott gibt, was ich nicht glaube, kann ich einfach nicht an das Gute in ihm glauben. Und es macht auch keinen Unterschied, ob Gott nun weiblich oder männlich ist. Was meines Wissens nach, ja noch nicht abschließend geklärt ist. Der Einfachheit halber gehe ich mal von einem Herrn aus. Schließlich wird er so ja auch des Öfteren bezeichnet. Ich habe im Leben selten gejammert. Egal ob seelischer, oder körperlicher Schmerz. Ich habe die meisten Dinge akzeptiert so wie sie sind und versucht das Beste daraus zu machen. Aber wenn mir jemand erzählt, dass alles was auf dieser Erde geschieht, Gottes Wille ist, dann geht das für mich nicht in Ordnung. Dann wäre er mein Feind. Denn jemand der so viel Leid zulässt, kann die Menschen nicht lieben. Als rational denkender Mensch ist die Bibel für mich eine sehr fragwürdige Erzählung und weit davon entfernt mich von der Entstehung aller Lebewesen durch eine übernatürliche Kraft zu überzeugen. Da glaube ich doch schon eher an die Evolutionstheorie von Darwin. Dennoch war und bin ich offen und tolerant gegenüber aller Glaubensrichtungen. Ich selbst habe bereits gesehen wie stark der Glaube an etwas sein kann und wie sehr der Glaube Menschen helfen kann. Akzeptiert jeden Menschen so wie er ist und lasst jeden glauben was er will. Geht aber auf keinen Fall irgendwelchen betrügerischen Sekten und Glaubensbrüder in die Falle. Die wollen meistens nur euer Geld.

Geld

Was uns zum nächsten Thema bringt. Geld. Ohne Geld geht nichts. Falsch! Das habe ich früher auch gedacht und habe den Fehler gemacht den bereits viele vor mir begangen haben und sicherlich auch noch unzählige nach mir begehen werden. Ich habe das Geld gejagt. Ganz ohne Zweifel, Geld macht vieles einfacher. Aber es macht definitiv nicht glücklicher. Denn oft hält es uns von dem ab, was uns wirklich erfüllt. Sucht euch auf keinen Fall einen Beruf, der euch zwar viel Geld einbringt, aber der euch keinen Spaß macht. Auf Dauer werdet ihr damit nicht glücklich. Sucht euch einen Beruf der euch wirklich interessiert, in dem ihr eure Erfüllung seht. Ansonsten kann es sehr schnell gehen und ihr sitzt auf einem Stuhl, in einem Büro, bei einem Job auf den ihr eigentlich gar keine Lust habt. Am Monatsende seid ihr eventuell zwar zufrieden, weil euer Arbeitgeber euch ein beachtliches Gehalt überwiesen hat, aber diese Zufriedenheit hält nicht lange an. Geld ist schnell ausgegeben und vor allem; es ist nie genug davon da, egal wie viel ihr verdienen werdet.

Macht euch klar, was ihr tatsächlich im Leben braucht. Solltet ihr euch für einen Kauf entscheiden, nehmt im Zweifelsfall lieber ein paar Euro mehr in die Hand und entscheidet euch für ein Produkt von guter Qualität. Es heißt nicht umsonst: „Wer billig kauft, kauft zweimal.“ Es bringt nichts, etwas Günstiges zu kaufen was nach ein paar Mal im Einsatz kaputtgeht. Was nicht heißt, dass gut immer teuer sein muss und günstig immer schlecht ist. Aber oft hat Qualität eben ihren Preis. Außer einer Immobilie solltet ihr niemals etwas auf Pump kaufen. Wenn ihr euch etwas kaufen wollt, aber das Geld dafür nicht habt, stellt den Kauf lieber noch etwas zurück und spart erstmal.

 „Die meisten Menschen kaufen Dinge, die sie nicht brauchen, mit Geld, das sie nicht haben, um Leute zu beeindrucken, die sie nicht leiden können.“

Fragt nach dem WARUM?

Dinge zu hinterfragen ist vollkommen in Ordnung. Auch wenn das, gerade von uns Eltern, manchmal anders rüberkommt. Natürlich wollen wir nicht immer alle unsere Entscheidungen und Anweisungen rechtfertigen und bis ins letzte Detail argumentieren, sondern es wäre uns lieber ihr würdet einfach machen was wir von euch verlangen. Aber da machen wir uns es sicherlich oft zu einfach. Ihr habt ein Recht darauf zu erfahren, warum ihr nicht noch eine halbe Stunde länger Fernsehen dürft, warum ihr mit 11 Jahren noch kein eigenes Handy bekommt und warum wir keinen Hund anschaffen. Kinder, hört bitte niemals auf nach dem „Warum“ zu fragen und nehmt nichts als gegeben hin. Dinge gehören hinterfragt. Wenn euch etwas merkwürdig oder gar falsch erscheint, dann hört auf dieses Gefühl. Stellt Fragen und forscht nach. Vielleicht fällt euch ja eine viel bessere Lösung ein als die, die man euch vorsetzt. Der Mut, den Dingen auf den Grund zu gehen, ist eine wichtige Voraussetzung für ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben. Allerdings gibt es zwei goldene Regeln die ihr beachten solltet. Erstens, treibt es mit dem Hinterfragen nicht auf die Spitze. Vor allem gegenüber euren Eltern und euren Vorgesetzten solltet ihr ein gewisses Fingerspitzengefühl wahren, wie weit ihr gehen könnt – „don’t push it to the limit“. Zweitens, wenn ihr es euch zur Gewohnheit macht, Dinge zu hinterfragen, solltet ihr auch selbst offen für Kritik sein. Auch ihr werdet Fehler machen. Seid aber bereit, euch diese einzugestehen und von und mit anderen Menschen zu lernen.

Bleibt euch selber treu

Seid so wie ihr seid. Verstellt euch nicht um anderen zu gefallen. Lernt NEIN zu sagen. Richtet euer Leben nicht danach aus wie andere es wollen, oder was andere für richtig empfinden. Es wird immer Menschen in eurem Leben geben, die versuchen euch in eine bestimmte Richtung zu leiten. Dabei kann es aber durchaus sein, dass dies nicht die Richtung ist, in die ihr gehen wollt. Bleibt diesbezüglich standhaft und lasst euch von niemandem verbiegen. Es ist euer Leben und nur ihr solltet darüber bestimmen und es so leben wir ihr das für richtig empfindet. Es wird zu Situationen kommen, wo ihr andere vor den Kopf stoßen werdet, wenn ihr euer Leben immer nur nach euren Vorstellungen lebt, aber das gehört dazu. Menschen die euch lieben, werden dies verstehen und akzeptieren. Akzeptiert und toleriert gleichzeitig aber auch die Meinung anderer.

Verfolgt nicht die Ideale von anderen, wenn es nicht auch eure eigenen sind. Der Wunsch, so „zu sein wie sie“ oder „das Gleiche zu haben wie er“, macht euch auf lange Sicht nicht glücklich – aber vielleicht unglücklich. Ihr seid wie ihr seid, mit allem, was dazu gehört. Konzentriert euch darauf, herauszufinden, was ihr wollt und was ihr erreichen möchtet. Wenn ihr das wisst, verfolgt dieses Ziel mit allem was dazu gehört. Alles andere ist Zeitverschwendung.

Die Wahrheit

Jetzt erwartet ihr wahrscheinlich, dass ich sage; ihr müsst immer die Wahrheit sagen. Das werde ich an diesem Punkt aber nicht tun. Ihr braucht nicht immer ehrlich zu sein, das würde ich nie von Euch erwarten, aber ihr solltet mit Unehrlichkeit niemals jemandem schaden. Das ist der Knackpunkt. Fakt ist; Lügen ist nicht gut, doch wir alle tun es. Jeder Mensch lügt mehrmals am Tag. Natürlich nicht immer vorsätzlich. Oft lügen wir aus Höflichkeit, Bescheidenheit oder um besser dazustehen – also aus sozialen oder egoistischen Gründen. Der Hauptgrund für eine Lüge aber ist die Angst. Wir lügen, wenn wir uns nicht sicher fühlen oder uns selbst beruhigen müssen. Dabei schwindeln wir nicht nur andere Menschen an, sondern auch uns selbst. Solange ihr mit euren Lügen weder euch noch jemand anderem schadet, geht das ab und zu sicherlich mal in Ordnung. Als Verfechter der aufrichtigen Ehrlichkeit würde ich euch trotzdem Raten immer bei der Wahrheit zu bleiben – auch wenn diese manchmal hart und schwer zu vermitteln ist. Die meisten Lügen kommen irgendwann ans Licht. Und dann kann es unangenehm werden.

Einzigartig

Lasst euch von niemandem einreden, dass ihr etwas nicht könnt. Das heißt nicht, dass ich der Meinung bin, dass ihr bereits alles könnt, aber ihr könnt alles lernen. Man muss nicht alles können. Doch wenn ihr etwas können möchtet, müsst ihr auch etwas dafür tun. Meistens ist dies mit Einsatz verbunden. Üben, Training und Wiederholen. Bleibt ehrgeizig und gebt nicht gleich auf, wenn etwas nicht auf Anhieb gleich klappt. Ihr wisst, dass ich als Jugendlicher ziemlich erfolgreich im Ringen war. Ja, ich habe es sogar bis zum Deutschen Jugendmeister geschafft. Aber der Weg dorthin war lange und schmerzhaft. Es hat einige Zeit gedauert bis ich meinen ersten Kampf gewonnen habe. Zuvor musste ich Niederlage für Niederlage hinnehmen. Trotzdem habe ich nicht aufgegeben. Ich habe weiter trainiert und mich jedem Gegner gestellt. Bis der Tag kam, an dem ich zum ersten Mal einen Gegner besiegen konnte. Es war ein tolles Gefühl, als der Schiedsrichter nach dem Kampf meinen Arm zum Zeichen des Sieges in die Höhe streckte. Das Durchhalten hat sich gelohnt. Aber nur, weil ich es wollte.

Lernt loszulassen

Haltet niemals an Dingen fest, die ihr eigentlich gar nicht wollt oder euch sogar schaden. Auch wenn ihr schon einiges dafür investiert habt.

Noch seid ihr dafür etwas jung, aber vielleicht wisst ihr ja schon genau wie euer Masterplan für euer Leben aussieht. Ein Medizinstudium, mit 35 Chefchirurgin in der Freiburger Uni, drei Kinder und ein Haus mit Garten, eine Karriere als Musikerin oder Tänzerin. Es ist vollkommen okay, derart konkrete Pläne zu schmieden. Wichtig ist nur, dass ihr auch damit umgehen könnt, wenn eure Pläne mal nicht aufgehen und ihr plötzlich neue Interessen habt.

Wenn euch das eingeschlagene Studium nicht gefällt, dann bricht es ab. Wenn ihr merkt, dass Tanzen doch nicht euer Ding ist, dann macht etwas Anderes. Hört auf euer Herz. Stur an irgendwelchen Plänen festzuhalten, die euch längst nichts mehr bedeuten, bringt euch nicht weiter und macht euch vor allem nicht glücklich. Etwas abzubrechen und etwas Neues zu beginnen ist vollkommen in Ordnung. Aber verwechselt „Abrechen“, weil ihr etwas nicht mehr wollt, nicht mit „Aufgeben“, weil ihr etwas noch nicht könnt.

“Wenn der Weg zu eurem Ziel zu schwer wird, dann ändert den Weg, aber niemals das Ziel.”

Lasst euch auch keines Falls von den Erwartungen anderer Menschen fernsteuern. Es gibt nur einen Autor in der Geschichte eures Lebens, und der seid ihr.

Seid immer hilfsbereit und freundlich

Wenn ihr seht das jemand Unterstützung benötig, dann zögert nicht zu helfen. Wer weiß, wann ihr in eine Situation kommt in der ihr selbst auf Hilfe angewiesen seid. Und damit meine ich jetzt nicht, dass ihr euer ganzes Taschengeld an Hilfsorganisationen spenden, oder dem Obdachlosen am Bahnhof ein paar Euro in den Bettelbecher werfen sollt. Nein, ihr solltet sorgsam abwägen wem und bei was ihr helfen wollt. Oft sind es die kleinen Gefälligkeiten die hängen bleiben. Hilfe beim Umzug, Fahrdienst zum Flughafen, Babysittern oder einfach „für jemanden da sein“ dem es gerade nicht so gut geht. Wer hilft, dem wird geholfen.

Schaut niemals von oben auf andere herab und seid auch zu Fremden freundlich. So kitschig das auch klingen mag – es macht die Welt ein bisschen besser, wenn ihr euch beim Kassierer im Supermarkt mit einem Lächeln bedankt. Lächeln und ein paar freundliche Worte kosten euch nichts und tuen euch auch nicht weh, aber eurem Gegenüber kann es unter Umständen mehr als nur den Moment versüßen.

Achtet auf eure Gesundheit

Zeit und Gesundheit sind die kostbarsten Güter die euch in eurem Leben zur Verfügung stehen. Daher solltet ihr mit beidem äußerst sorgsam umgehen. Beides hängt in gewisser Weise auch voneinander ab. Viel Zeit zu haben bringt nichts, wenn man krank ist und das Leben nicht genießen kann. Um gesund und fit zu bleiben müsst ihr aber auch etwas Zeit investieren.  Zum Beispiel indem ihr Sport macht oder etwas Gesundes kocht anstatt euch irgendwelches fettiges Fastfood reinzuziehen. Eure Gesundheit hat auch etwas mit dem vorherigen Punkt gemeinsam. Denn nur wenn es euch gut geht, könnt ihr auch für andere da sein. Darum müsst ihr euch zuallererst immer um euch selbst kümmern. Und dies hat nichts mit Egoismus zu tun.

Haltet euch also fit und kümmert euch um euren Körper und euren Geist. Sucht euch eine Sportart, die euch Spaß macht und ernährt euch bewusst. Nehmt nichts zu euch, was euch mehr schadet als das es euch gut tut. Ich könnte an dieser Stelle jetzt lange über Alkohol, Drogen und zu viel Zucker- und Fleischkonsum sprechen, aber ich denke ihr wisst was ich mit den einfachen Worten meine; Genießt euer Leben, aber haltet es mit allem Ungesunden in Grenzen!

Vernachlässigt auf keinen Fall eure geistige Gesundheit. Auch wenn es das Leben gut mit uns gemeint hat, sind Ansprüche und Herausforderungen in der heutigen Gesellschaft häufig recht hoch. Daher ist es wichtig, dass ihr immer einen klaren Kopf behaltet und eure Gedanken richtig einordnet. Als Schwestern habt ihr einen riesigen Vorteil. Ihr kennt euch gegenseitig bereits euer Leben lang. Ihr kennt die Schwächen und Stärken des anderen.  Damit habt ihr eine Person an der Seite, der ihr nichts verheimlichen braucht und die euch besser verstehen wird wie jeder andere Mensch.

Erkundet die Welt

Ihr habt mir mal ein Porzelanherz aus dem Urlaub mitgebracht auf dem steht; „Papa muss mir die Welt nicht zu erklären, er zeigt mir, wie schön sie ist.“

Mama und ich haben bereits in eurem Zwergendasein damit angefangen mit euch gemeinsam die Welt zu bereisen. Strandurlaube auf den spanischen Inseln, Großstadtleben in New York, Delphine in Florida, ein Hauch vom Orient in Tunesien, die Fjorde Norwegens….ihr habt schon einiges in euren noch jungen Jahren gesehen. Dennoch gibt es auf unserem schönen Planeten immer noch unzählige Länder, Städte und faszinierende Orte zu entdecken.

Auch wenn ihr hoffentlich 100 Jahre alt werdet, ist das Leben gemessen an der Größe der Erde doch relativ kurz. Ihr solltet versuchen so viel von der Welt zu sehen, wie nur möglich. Bereist fremde Länder und lernt neue Kulturen kennen. Seid offen für alles was euch nicht schadet.

Und vergesst nicht, es sind euch keine Grenzen gesetzt.

„How can the sky be the limit when there are footprints on the moon”

Das Ende vom Anfang

Nun aber genug mit meinen Ratschlägen. Ich würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere Leser/-in dieses bescheidenen Blogs weitere Weisheiten mit mir teilen möchte. Egal ob hier kommentiert oder direkt an mich per Email. Jede Interaktion ist willkommen.

Vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam eine Ansammlung an Lebensweisheiten und Ratschlägen zusammenzustellen, die unseren Kindern, aber vielleicht auch dem ein oder anderen Erwachsenen, dabei helfen werden, bestimmte Situationen im Leben zu meistern.

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