DER WEG DES SEAL – TEIL 4

Es ist wirklich erstaunlich, wie viel man aus einem einzigen Buch gewinnbringend einsetzen kann. Das Buch „DER WEG DES SEAL“ von Mark Divine ist definitiv eines dieser Büche. Die Überschrift des vierten Prinzips lautet: Tue heute, was andere nicht tun wollen! Dahinter steckt ein Satz, den wir alle schon oft gehört haben uns aber viel zu selten daran erinnern. Verlasse deine Komfortzone. Um erfolgreich zu sein, musst du hart arbeiten. Du musst trainieren. Du musst lernen. Du musst den einen Schritt mehr machen, den die anderen nicht tun wollen. Finde deinen Faktor 20.

“Tue heute, was andere nicht tun wollen; tue morgen, was andere nicht können.”

In der „Höllenwoche“ werden SEALs sechs lange Tage an die Grenze des vorstellbaren getrieben. Die meisten geben auf. Aber die, die dem Schlafentzug und dem harten Training am eiskalten Ozean die Stirn bieten, gehen gestärkt aus dieser Woche heraus. Diese SEALs haben ihren Faktor 20 gefunden.

Der Faktor 20 bedeutet: Du bist mindestens zum zwanzigfachen dessen fähig, was du dir zutraust. Lese diesen Satz erneute. DU BIST MINDESTENS ZUM ZWANZIGFACHEN DESSEN FÄHIG; WAS DU DIR ZUTRAUST! Das ist ein sehr weiser Satz, mit wahrem Inhalt. Aber es bringt nichts, den Satz zu kennen und den Inhalt zu verstehen. Ohne hartes Training wirst Du den Faktor 20 nicht erreichen.

Heutzutage fällt es immer schwerer die Komfortzone zu verlassen. Die ganzen Annehmlichkeiten die das Leben uns bietet, haben uns weich gemacht. Wir schrecken generell von Dingen zurück die wehtun, oder uns zu sehr anstrengen. Doch dies hindert uns daran das Leben voll auszukosten und einen Mehrwert zu erhalten. Wann immer du etwas für dich tust. Egal ob durch Sport oder das Lesen eines Sachbuches, das Ergebnis ist das gleiche: Du hast deine Komfortzone verlassen und dir einen Mehrwert verschafft.   

Wie erreicht man den Faktor 20

Um richtig erfolgreich zu sein, musst Du einfach mehr tun. Teste zu was du fähig bist. Suche dir eine Herausforderung und setzte dir ein Ziel. Es muss ja nicht gleich ein Ultralauf über hunderte von Kilometern sein, aber vielleicht ein Marathon. Das haben bereits Millionen Menschen vor dir geschafft. Nun beginne zu laufen. Erst 5 Kilometer, dann 10, dann 20, dann 25…und so weiter. Trainiere regelmäßig. Trainiere auch bei Regen und Kälte. Trainiere auch, wenn du eigentlich keine Lust hast. Überwinde den inneren Schweinehund. Durch diesen übergroßen Einsatz, wirst du die erste Schwelle auf dem Weg zum Faktor 20 überwinden und schließlich ein ungeahntes Ziel an persönlicher Leistungsfähigkeit erreichen. Dieses Gefühl kannst du dann auch auf berufliche Herausforderungen anwenden. 

Schreibe deine eigene Geschichte

Lass dir von niemandem erzählen was du kannst und was du nicht kannst. Das entscheidest nur du alleine. Die meisten Menschen begnügen sich damit irgendwelche Rollen einzunehmen. Warum muss eine Frau mit Zwei Kindern nur Zuhause sitzen, den Haushalt schmeißen und sich um die Kinder kümmern? Warum kann diese Frau kein Start-Up gründen? Natürlich wäre dies eine Herausforderung, aber sicherlich keine “Mission Impossible”. Mit der richtigen Einstellung, einer großen Portion an Leidenschaft, einem guten Plan und dem richtigen Umfeld, sehe ich kein Problem darin, dass jeder die Ziele erreichen kann die er erreichen möchte.

“Sei kein Statist in der Geschichte eines anderen, sondern der Autor und Star deiner eigenen.”

Wir stützen uns häufig auf falsche Überzeugungen die auf verbreiteten schlechten Geschichten beruhen. Anstatt an unseren Überzeugungen festzuhalten lassen wir uns leicht vom Winde der Veränderung mitreißen. Die Kultur und die Menschen mit denen wir uns tagtäglich umgeben, verstärken diese Subjektive Realität. Somit werden wir zu Nebendarstellern in den Blockbustern von anderen. Bekommen Rollen aufgezwungen, die nicht zu uns passen und uns nicht mit Lebensfreude erfüllen.

Aber es ist und bleibt alleine deine Entscheidung, ob du da mitspielst, oder damit beginnst deine eigene Geschichte zu schreiben.

Lese hier mehr über Ziele, Zielfindung und Zieldefinition:   Der Weg des SEAL

Vermeide ausreden

Wie schon öfters in diesem und auch anderen Beiträgen erwähnt, kommt Erfolg nicht von alleine, sondern man muss hart dafür arbeiten.

Der ehemalig britische Premierminister Winston Churchill hat einmal gesagt:

„Ich bin ein durchschnittlicher Mann, aber Gott weiß, dass ich härter arbeite als der durchschnittliche Mann.“ 

Harte Arbeit hat unterschiedliche Facetten. Hartes Training, Mehrarbeit, Seminare, Onlinekurse und auch manchmal über die Schmerzgrenze hinausgehen. Wie die SEALs während der Höllenwoche.

„Schmerz ist Schwäche, die den Körper verlässt.“

Du sagst das klingt gut. Aber ich höre schon deine Ausreden sobald es ernst wird.

„Ja, aber der hat andere Voraussetzungen, der hat leicht reden.“

„Ja, aber ich habe einfach nicht genug Zeit.“

„Ja, aber was, wenn ich mich verletze?“

„Ja, aber ich bin einfach nicht fit genug.“

Keine Panik. Du bist nicht der einzige der nach Ausreden sucht, wenn es um Herausforderungen geht. Mach einfach den ersten Schritt. Verliere die Angst vor der Herausforderung und sage JA zu den Veränderungen. Sage JA zu den Schmerzen und den Quälereien, die die Herausforderung mit sich zieht. Das alles ist Teil deiner Mission.

DAE

Schlechte Gewohnheiten, wie zum Beispiel Rauchen oder Unpünktlichkeit, halten uns oft davon ab, effizient zu agieren und unsere Ziele zu verfolgen. Gute Gewohnheiten helfen uns in der Regel dabei. Es ist sehr schwer sich schlechte Gewohnheiten abzugewöhnen. Daher solltest du dich darauf konzentrieren, dir neue gute Gewohnheiten anzugewöhnen und somit die schlechten zu ersetzen. Anstatt zu rauchen, könntest du dich sportlich betätigen. Anstatt am Wochenende bis 10 Uhr im Bett zu liegen, könntest du um 8 Uhr aufstehen und anfangen einen Blog zu schreiben.

Gewohnheiten spiegeln teilweise unseren Charakter wieder und jeder von uns kann persönlich wachsen, indem er sich diszipliniert um Lernen, Training und Selbstbeherrschung bemüht.

Disziplin ist der Funken, der das Feuer der Gewohnheit entfacht. Disziplin beginnt damit, dem eigenen Bewusstsein beizubringen, sich mit Widrigkeiten anzufreunden.

Während die Disziplin uns die Kraft gibt, Gewohnheiten zu entwickeln, ist der Antrieb die Motivation hinter unseren Handlungen. Das leidenschaftliche Streben nach herausragenden Leistungen.

Der Antrieb sorgt dafür, dass man motiviert bleibt. Entschlossenheit sorgt für das langfristige Festhalten an der Mission.

Es ist wirklich mitreißend und sehr gut verständlich wie Mark Divine die einzelnen Aspekte erläutert und beispielhaft im Buch darstellt.

Doch wie immer möchte ich dir auf den Weg geben: Es bringt nichts, etwas nur zu wissen. Das Tun bestimmt unser Sein. Also fang an und setze dir kleine Herausforderungen. Es muss ja nicht gleich etwas großes, beängstigendes sein. Es muss auch nichts körperliches sein. Aber es sollte dich fordern.

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Hier geht es direkt zum fünften Teil

Der Weg des SEAL: Werde charakterstark, belastbar und instinktsicher wie ein Elitesoldat

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